Hilfe für alte Menschen in Uganda e.V.
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Alte Menschen in Uganda

 

Das Problem der mangelnden professionellen Versorgung alter Menschen in Uganda ergibt sich aus der generellen sozialen Geschichte des Landes.

Uganda ist ein Land mit geringer sozialer Sicherheit. Es gibt keine professionelle Altenpflege, keine geriatrische Medizin und keine soziale Absicherung im Alter oder im Krankheitsfall. Traditionell ist das soziale Sicherungssystem um die Familie aufgebaut. Alte Menschen werden üblicherweise von ihren Familienangehörigen versorgt, doch lösen sich diese traditionellen Rollen immer mehr auf. 

 

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Uganda beträgt 52,3 Jahre (Schätzung 2009). Auch wenn in dieser Rechnung die hohe Kindersterblichkeit enthalten ist, wird dennoch deutlich, dass es in Uganda weit weniger alte Menschen gibt als z.B. in Europa. Nichtsdestotrotz ist es „eine falsche Annahme, dass alte Menschen in unterentwickelten Ländern kein Problem darstellen, nur weil sie nicht so viele sind.“ Nur 2,1 % der Bevölkerung werden älter als 65 Jahre. Doch die Situation ändert sich. Menschen werden auch hier, aufgrund einer besseren medizinischen Versorgung, immer älter. „Afrika altert schneller als jede andere Region (viermal so schnell wie in Europa).“ Alleine in den letzten Jahren ist die durchschnittliche Lebenserwartung von 44,8 in 2003 auf 52,7 Jahre in 2009 angestiegen! Außerdem verlassen viele junge Menschen ihre Dörfer um in den Städten Arbeit zu finden und alte Familienmitglieder sind mehr und mehr auf sich selbst angewiesen.



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