Hilfe für alte Menschen in Uganda e.V.
Hilfe für alte Menschen in Uganda e.V.

Zusammenarbeit mit ROTOM

Eine unserer Zielsetzungen im Rahmen des „startsocial“ Förderprogrammes ist die inhaltliche Vernetzung mit anderen Organisationen um Erfahrungen auszutauschen und inhaltlich zusammenzuarbeiten.

Somit sind wir auf die Organisation „Reach one touch one Ministries“ (ROTOM - http://reachone-touchone.org/) gestoßen. Es handelt sich um eine evangelische Organisation die sich dafür einsetzt, dass alte Menschen in Uganda die Möglichkeit eines würdigen und erfüllten Lebens haben. Diese Initiative ist vor 10 Jahren auf ähnliche Weise entstanden wie unsere – aus dem Bedarf heraus langsam gewachsen und ist heute an zwei Standorten in Uganda aktiv.

Auch die Arbeit unserer beiden Vereine ähnelt sich sehr. Sie gehen auch in unterschiedliche Dörfer um ca.500 alte Leute vor Ort zu unterstützen. Allerdings ist ROTOM besser organisiert als wir – sie haben viele Mitarbeiter, Kleidungsvorschriften, mehrere Büros und einen starken finanziellen Hintergrund. Sie kümmern sich nicht nur um die alten Leute sondern auch um deren verwaiste Enkelkinder. Außerdem geben sie Rat beim Anbau von Lebensmitteln und legen sie viel Wert auf Gebet, Bibelteilen und spirituelle Weiterentwicklung.

Wir im Gegenzug konzentrieren uns mehr auf Gesundheit und Seelsorge unserer mittlerweile ca 400 alten Leute. Dabei vor allem auf Prävention und arbeiten mit lokalen kostengünstigen Mitteln.

 

Schon beim ersten Treffen waren wir von der jeweils anderen Arbeit begeistert und haben schnell entschlossen zusammenzuarbeiten.

Mitarbeiter von ROTOM werden unsere Schwestern und andere Mitarbeiter in Landwirtschaft schulen, Tipps geben im Umgang mit verwaisten Enkelkindern und uns Unterlagen zum Thema spirituelle Weiterentwicklung im Alter zur Verfügung stellen.

Dafür werden wir die Mitarbeiter von ROTOM in Altenpflege unterrichten und ihnen unsere Unterrichtsmaterialien, Aktivierungsunterlagen und Handzettel überlassen.

Besonderes Interesse haben die Mitarbeiter von ROTOM an unseren Informationspaketen. Auch sie werden immer wieder gefragt ob sie ihr Angebot nicht weiter ausdehnen können und müssen genau wie wir aufgrund fehlender Ressourcen ablehnen. Sie stimmen mit uns überein dass diese Informationspakete sehr hilfreich sind und anderen die Möglichkeit eröffnen ein ähnliches Projekt zu starten.

 

Darüber hinaus wünschen sich die Vorsitzenden von ROTOM einen regelmäßigen Austausch mit den verantwortlichen Schwestern. Wie dies genau aussehen könnte wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Hab mein Wagen vollgeladen ....

Unser Jahr startete sehr aufregend. Mit 11 unserer alten Schwestern haben wir vergangenen Freitag einen Ausflug nach Kyabirukwa zum Mutterhaus der Schwestern gemacht.

Viele unserer Schwestern haben unser Konvent seit Jahren nicht verlassen, da sie dazu körperlich nicht in der Lage waren.

Doch jetzt haben wir einen Kleinbus vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt bekommen, alle alten Schwestern samt Krückstöcke eingeladen und sind nach Kyabirukwa gefahren. Dort besuchten wir eine Schule und ein Krankenhaus, welche von den alten Schwestern gegründet wurden und verbrachten einen schönen Tag mit netten Schwestern, gutem Essen und entertainments.

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