Hilfe für alte Menschen in Uganda e.V.
Hilfe für alte Menschen in Uganda e.V.

Es lohnt sich! 

Erfahrungsbericht von Heike Zeeh

 

 

Im Januar hatten die Sisters of Our Lady of Good Counsel in Ibanda Besuch aus Deutschland. Anne hatte mich nämlich herzlich eingeladen, ihre Arbeit anzuschauen und zu begleiten.

Ich bin Heike Zeeh und in Köln bei einer Kirchengemeinde als Sozialarbeiterin mit Schwerpunkt Altenarbeit beschäftigt. Ich mag alte Leute und meine Arbeit und ich finde es höchst spannend, wie andere Kulturen mit ihren Alten umgehen.

So bin ich auch auf Annes Verein gestoßen, war fasziniert von ihrer Arbeit und wollte mir das alles mit eigenen Augen vor Ort anschauen.

 

 Sehr herzlich wurde ich empfangen, durfte mitwohnen, mitessen und mithelfen, im Alltagsleben des Klosters, in der Pflege der kranken Schwestern und auf dem Feld.



Zweimal in der Woche fahren Anne (sehr cool, mit Rock und Flip Flops!) und die verantwortlichen Schwestern auf ihrem Motorrad in die Dörfer und behandeln dort alte kranke Menschen.

Natürlich durfte ich da auch mit und von dieser Arbeit bin ich absolut begeistert! Menschen, die für ihre Enkel sorgen möchten, weil Mama und Papa nicht mehr leben, sind krank geworden. Ein Bein verletzt und böse infiziert, eine schwere Infektion mit Fieber, Rückenschmerzen oder starker Husten und so weiter.

Ohne Behandlung wäre das unter Umständen so schwerwiegend, dass die Menschen nicht mehr aufs Feld gehen könnten und so die Ernährung der Familie nicht mehr gesichert ist.

 

Und dann kommen die Schwestern mit einem kleinen Köfferchen.

Es sind nicht viele und vor allem keine teuren Medikamente die sie dabei haben.

Aber ein Antibiotikum, ein steriler Verband oder ein Einreibemittel können heilen und so eine ganze Familie retten! Ganz zu schweigen von Beratungen, Zuwendung und Gebeten.



Ich bin sehr beeindruckt von der wirklich preiswerten und trotzdem so nachhaltigen Möglichkeit der Hilfe.

Entwicklungshilfe muss keine Millionen verschlingen!

Projekte, die die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen und darauf abgestimmt sind, können so viel zum Wohlergehen der Bevölkerung beitragen!

 

Weil man ja gern Zahlen hat um sich das besser vorstellen zu können: für etwa 150 Euro im Monat könnte dieses Projekt (für ca 50 alte Menschen) der mobilen Altenhilfe in einem anderen Bezirk, wo es dringend notwendig ist, finanziert werden.

In dem Betrag enthalten sind die Transportkosten (Benzinkosten fürs Motorrad), die Medikamente, Behandlungs- und Personalkosten.

 

Ich würde mir sehr wünschen, dass es genügend Sponsoren gibt, die sich auch verlässlich für längere Zeit vorstellen können, diese Arbeit zu unterstützen.

Es lohnt sich!

 

 

Danke an die Sisters und danke Anne, für alles, was du in Uganda für die alten Menschen tust!

 

                                           God bless you,


                                   Heike Zeeh



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